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Grundsätze

Angesichts der vielfältigen und widerstreitenden Aufgabenstellung für ein mehrheitsfähiges Verkehrskonzept sahen die Teilnehmer bei der Gründung der Inzell-Initiative im September 1995 folgende elf Schwerpunkte. Sie stellen bis heute unverändert die Basis dar, auf der die Inzell-Initiative arbeitet.

Die Schwerpunkte der Plattform von Inzell

  1. Die Entwicklung von Siedlungsstrukturen muss sich am Netz der öffentlichen Verkehrsmittel orientieren.
  2. Je näher am Zentrum, desto geringer muss der Anteil des Autoverkehrs sein.
  3. Der Durchgangsverkehr soll von dicht besiedelten Gebieten fern gehalten werden.
  4. Wer Verkehrsberuhigung von Wohnvierteln will, muss Verkehr auf Hauptachsen bündeln.
  5. Durch kooperatives Verkehrsmanagement wird die Leistungsfähigkeit der Verkehrssysteme gesteigert und verbessert.
  6. Der öffentliche Personennahverkehr hat Vorrang.
  7. Das Park+Ride-System zur Vernetzung der Verkehrsmittel ist zu verbessern.
  8. Für die Stadt muss ein Konzept zum Parkraummanagement erarbeitet werden.
  9. Beim Individualverkehr hat der Wirtschaftsverkehr Vorrang.
  10. Durch Förderung von Logistiksystemen ist der Güterverkehr zu optimieren.
  11. Durch einen höheren Besetzungsgrad des Pkw-Verkehrs soll Verkehr vermieden werden.
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